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TDK TDK Electronics · TDK Europe

Corporate Social Responsibility

28. Oktober 2019

Beim Klimaschutz viel erreicht

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Mehr Strom aus erneuerbaren Energien, weniger CO2-Ausstoß, höhere Energieeffizienz: TDK Electronics hat beim Klimaschutz in den vergangenen Jahren viel erreicht. Möglich war das durch viele Projekte und Aktionen an den Standorten weltweit. Zuletzt hat das Werk Nashik in Indien eine Photovoltaikanlage installiert, die im Jahr bis zu 1300 MWh Solarstrom erzeugt – und damit etwa 5 Prozent des Strombedarfs abdeckt.

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 hat TDK Electronics entscheidende Energie-Kennzahlen deutlich verbessert. Das Jahr gilt als Referenz für die TDK Vision 2035, nach der die TDK Group ihre CO2-Emissionen - unter Berücksichtigung des Produktionsvolumens – innerhalb von 20 Jahren halbiert haben soll. Gemessen am Produktionsvolumen können sich die Fortschritte bei TDK Electronics sehen lassen: Seinen Stromverbrauch hat das Unternehmen in den vergangenen 4 Jahren um mehr als 10 Prozent gesenkt, den CO2-Ausstoß um rund 20 Prozent.

70 Projekte für mehr Energie-Effizienz

Allein im vergangenen Geschäftsjahr haben die Standorte weltweit mit mehr als 70 Projekten ihre Energieeffizienz gesteigert. So verbesserten 5 Werke ihre Druckluftsysteme, indem neue Kompressoren in Betrieb genommen und Leckagen in den Druckluftsystemen abgedichtet wurden. Die Einsparung: 1000 MWh im Jahr. 11 Standorte ersetzten Leuchtstofflampen durch deutlich energieeffizientere LED-Systeme. Jahreseinsparung hier: 1200 MWh.

Erneuerbare Energien für Produktion und Verwaltung

Zur Verringerung des CO2-Ausstoßes hat maßgeblich beigetragen, dass immer mehr Werke Strom aus erneuerbaren Energien nutzen. Vor allem in Europa haben inzwischen viele Standorte auf Öko-Strom umgestellt. Inzwischen nutzen 6 Produktionsstandorte und die Zentrale in München Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Das sind die Werke in Österreich und Brasilien, die bereits seit vielen Jahren Strom aus Wasserkraft beziehen, sowie alle Standorte in Deutschland und der Auftragsfertiger in Kroatien.

Auch das Werk Akureyri in Island bezieht seinen Strom vollständig aus erneuerbaren Energien. In Island formiert TDK Folien für Aluminium-Elektrolyt-Kondensatoren in speziellen Bädern, was enorm viel Energie erfordert: Auf Akureyri entfällt mehr als die Hälfte des gesamten Strombedarfs von TDK Electronics. Der Strom in Island wird zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen gewonnen. Rund 70 Prozent stammen aus Wasserkraft, der Rest aus Geothermie.

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Der TDK Standort in Island benötigt sehr viel Energie für die Formierung von Folien für Aluminium-Elektrolyt-Kondensatoren.

Öko-Strom deckt zwei Drittel des Energiebedarfs

Insgesamt deckt TDK Electronics mehr als zwei Drittel seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen. Dieser Anteil wird weiter steigen, weil immer mehr Standorte auf Öko-Strom umstellen, wie das Werk Szombathely in Ungarn, das 2020 wechselt.

In Ländern mit Versorgermonopolen bei den Energielieferanten gehen die Standorte andere Wege, um mit umweltfreundlichem Strom zu produzieren. So hat das Werk in Nashik eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, die auf dem Hallendach der 2017 erweiterten Fertigung von Folien-Kondensatoren installiert worden ist. Auf einer Fläche von fast 11.000 m2 erzeugen an die 3000 Panels 1300 MWh Solarstrom jährlich, was etwa 5 Prozent des im vergangenen Geschäftsjahr verbrauchten Stroms entspricht. Mit der neuen Photovoltaikanlage wird der Standort Nashik seine CO2-Emissionen um rund 1100 Tonnen pro Jahr reduzieren und seine Energiekosten senken. Nach dem Vorbild von Nashik werden künftig weitere Werke von TDK Electronics Photovoltaikanlagen installieren.