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TDK TDK Electronics · TDK Europe

Spende für Behandlung von Kindern mit Schlaganfall

Mit 25.000 Euro unterstützen TDK Electronics und TDK Europe dieses Jahr mit ihrer Weihnachtsspende die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Der Betrag wird für die Diagnose und Behandlung von Schlaganfällen bei Kindern am bundesweit ersten Pediatric Stroke Center am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München eingesetzt. Das Zentrum wurde mit Hilfe der Stiftung gegründet und kümmert sich rund um die Uhr um die kleinen Patienten.

[---Image_alt---] Scheck Charity

Hans-Peter Ziegler, Leiter Corporate Communications TDK Electronics (rechts), und Josef Vissing, stellvertretender Leiter TDK Europe, überreichen den Scheck über 25.000 Euro an Sylvia Strothotte, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Der Schlaganfall ist eine plötzliche auftretende Durchblutungsstörung des Gehirns, die zu Ausfällen des zentralen Nervensystems führen kann. Er führt in vielen Fällen zu mittleren und schweren Behinderungen. Die Hälfte aller Schlaganfall-Patienten ist älter als 75 Jahre, aber auch jüngere Menschen und kleine Kinder können betroffen sein.

Während ältere Menschen einen Schlaganfall häufig aufgrund von Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Übergewicht oder Bewegungsmangel erleiden, sind die Ursachen bei Kindern „komplizierter, vielfältiger und schwerer zu entdecken“, sagt Dr. Lucia Gerstl, Oberärztin am Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU und Leitende Ärztin im Pediatric Stroke Center. Oft spielen Infektionen, Gefäßveränderungen, Gerinnungsstörungen oder angeborene Herzfehler eine Rolle.

Bei Kindern denkt niemand an einen Schlaganfall

Das Problem: „Wenn einem Kind etwas fehlt, denkt fast niemand an einen Schlaganfall als Ursache“, sagt Gerstl. „Deshalb kommen Kinder häufig erst mit erheblichen Verzögerungen zu uns.“ Die Folgen sind schwerwiegend: „Zwei Drittel der Kinder behalten irreparable Schädigungen, weil Teile des Gehirns zu lange nicht durchblutet waren“, so Gerstl. Abhängig davon, wo genau der Schlaganfall im Gehirn stattfand, kann das zu Entwicklungsstörungen führen mit Lähmungen, Problemen beim Schreiben oder Sprachstörungen. „Das Leben eines Dreijährigen wird durch einen Schlaganfall gravierend beeinträchtigt und dieses Ereignis ist dann für immer lebensbegleitend und braucht ganz besondere Betreuung“, betont Gerstl. Und: „Familien können unter dieser Last zerbrechen, wir brauchen deshalb Hilfesysteme für die ganze Familie!“ In Deutschland erleiden geschätzt rund 500 Kinder pro Jahr einen Schlaganfall – so viele, wie an einem Hirntumor erkranken. 

Um Kinder so früh wie möglich zu behandeln und deren Familien zu unterstützen, wurde 2014 das Pediatric Stroke Center als bundesweit erstes Pilotprojekt am Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU in München gegründet. Die Ärzte konzentrieren sich auf die Auflösung oder Entfernung des Blut-Gerinnsels und Ursachensuche sowie auf Rehabilitation, Nachsorge und Betreuung des Patienten und seiner Familie. Wenn die Feinmotorik Schaden genommen hat, helfen Ergotherapeuten etwa durch Anpassung von Hilfsmitteln wie speziellen Stiften. Psychologen unterstützen beim schulischen Wiedereinstieg und nehmen zum Beispiel Kontakt mit der Schule auf, wenn ein Kind nach einem Schlaganfall in der Schule besondere Hilfestellungen braucht. 

[---Image_alt---] Ärztin

Dr. Lucia Gerstl untersucht mit Ultraschall die Flussgeschwindigkeit in den hirnversorgenden Gefäßen.
(Foto: iSPZ Hauner, München)

[---Image_alt---] Vereinslogo

Homepage der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

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